Team

Unsere Kandidat*innen für den Gemeinderat:

profil_juli_rad Spitzenkandidatin: Juliana “Juli” Okropiridse, 22
Aktivistin, Kinder- und Jugendarbeiterin, pausierende Physikstudentin, Vorstandsmitglied der Jungen Pirat*innen Österreichs

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Juliana Okropiridse, alle nennen mich Juli. Ich bin 1993 geboren und wohne seitdem in Wien Ottakring.

Nach der Matura begann ich Technische Physik an der TU Wien zu studieren und mein ehrenamtliches Engagement in österreichischen und europäischen NGOs auszuweiten. Seit Anfang 2012 ist bin ich aktives Mitglied der Piratenpartei Österreichs und gründete auch deren Jugendorganisation “Junge Pirat*innen”.

An der Gründung und Durchführung der Wahlallianz “Europa Anders” zur Europawahl 2014 war ich maßgeblich beteiligt und engagiere mich nun für das Nachfolgeprojekt anlässlich der Wienwahl. Derzeit würde ich mich als Aktivistin, Kinder- und Jugendarbeiterin bezeichnen und natürlich als Spitzenkandidatin unserer Wahlplattform “Wien Anders”.

Schwerpunkte: Bildung, Netzpolitik, Migration

Grenzenlos motiviert. Alles muss anders werden!

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Profil_small_Didi #2: Didi Zach, 49
KPÖ-Landessprecher Wien, Selbstbezeichnung „Aktivist für das Gute“

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+ Alter 49
+ Tätigkeit Weltverbesserer
+ Wohnort Wien

Ich engagiere mich seit vielen Jahren, weil ich mir nicht vorwerfen lassen will, dass ich weggeschaut hab, als vieles mehr als deutlich sichtbar war. Daher war ich bei Europa Anders aktiv, daher bin ich bei Wien Anders aktiv.

Schwerpunkte
Ich bin ein “Nimmersatt und tanze auf vielen Hochzeiten”, was für den Landessprecher der KPÖ-Wien aber fast zur Job Description gehört. Ich beschäftige mich insbesondere mit sozialpolitischen Fragen und dem Thema Gleiche Rechte für alle Menschen.

Übrigens: So wie es ist, bleibt es mit Sicherheit nicht.

Kontakt
zach@kpoe.at

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profil_ulli_small #3: Ulli Fuchs, 48
Parteilose, Plattform der Unabhängigen, Volkskundlerin und Kulturarbeiterin
http://www.ulli-fuchs.at/

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Ich finde diese Wahlallianz höchstgradig spannend, notwendig und sinnvoll, denn “Ich möchte ein bisschen dazu beitragen, die Welt in einem besseren Zustand zu verlassen, als ich sie vorgefunden habe.” (M. Schütte-Lihotzky)

Schwerpunkte
Ich verstehe mich als integrative, emanzipatorische Vernetzerin. Mir ist die Forderung nach Demokratisierung aller Lebensbereiche wichtig. Mein Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle Menschen nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen leben können. Ich fühle mich dem Antimilitarismus und der Gewaltlosigkeit verbunden. Die Menschenrechte und Menschenwürde sind mein höchstes Ziel. Den Weg dorthin sehe ich in der Selbstermächtigung der Menschen. Im Empowerment. Im Aufklären, Motivieren und Überzeugen. In der Bildungsarbeit. Im Vorleben. Im Versuchen. Auch im Scheitern. Nicht im Paternalismus. Ich möchte mich gemeinsam MIT anderen stark machen, aber nicht FÜR/ANSTATT der anderen, will bedeuten: Ich lehne autoritäre Strukturen ab. Zugleich sehe ich mich als absolut bündnisfähig und loyal gegenüber jenen, mit denen ich zusammenarbeite.

Über mich
Geb. 1966 in Wien, ledig, eine Tochter. Volkskundlerin & Kulturarbeiterin.

* In der Kreisky-Zeit aufgewachsen in einer SPÖ-Familie in Favoriten.
* Schulsprecherin am BGX (Laaerbergstr.)
* Engagiert in der SJ10 (Sozialistische Jugend) und der AKS (Aktion Kritischer SchülerInnen)
* Friedenspolitik, Antimilitarismus.
* Während des Volkskunde-Studiums (Ethnologia Europaea) an der Uni Wien: Studienrichtungsvertreterin. Mitarbeit in den Basisgruppen. Aufbau des ÖH-Tutoriumsprojektes.
* Tätigkeit als (Kommunikations-)Trainerin und in oral-history-Projekten. Erwachsenenbildung. Geschichtspolitik. Antifa.
* Mitgründerin der IG Kultur Wien. Langjähriges Vorstandsengagement.
* Aufbau des Kulturzentrums 7*stern im Auftrag der KPÖ (Kultursprecher Julius Mende)
* Kommunalpolitische linke Kooperationsversuche: Bewegung Rotes Wien, Bezirksoffensive Sternenstaub.
* Mitarbeit bei kinoki – Verein für audiovisuelle Selbstbestimmung
* Gewerkschaftsmitglied. Seit der Zusammenlegung mit der GDG (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten) unabhängige Mandatarin in der KMSFB (Kunst, Medien, Sport, freie Berufe).
* Förderndes Mitglied von Amnesty International. Augustin-Liebhaberin. Plattform 20000 Frauen.
* Sopran beim Chor “Gegenstimmen”- derzeit: Antimilitaristisches Programm “Ode an den Deserteur”
AKTUELL: Organisation der kritischen Literaturtage (16.-18.5. Brunnenpassage)

Kontakt
fuchs@kinoki.at

Profil_small_Christoph #4: Christoph Ulbrich, 36
Mitglied im Landesvorstand der Wiener Piratenpartei, Parteifreier Bezirksrat in der Josefstadt

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Es läuft viel falsch in Österreich und in Wien. Irgendwann einmal will ich meinen Enkelkindern sagen können, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe, die Welt – und die Stadt, in der wir leben – soweit mir möglich besser und gerechter zu machen. Begonnen habe ich damit eigentlich schon vor 20 Jahren. Erst als Klassen-, und später als Schulsprecher.

Dass Politik und Verwaltung geradezu zynisch ungerecht sind, habe ich dann mit Anfang 20 als Zivildiener das erste Mal erlebt. Und habe zusammen mit einigen Kollegen Musterverfahren zum Verpflegungsgeld für Zivildiener geführt – schlussendlich haben wir erreicht, dass Zivildiener nun 50 Euro mehr Verpflegungsgeld pro Monat bekommen. Ein paar Jahre später folgte ein weiterer Musterprozess zum Mietrecht in Genossenschaftswohnungen. Auch hier haben wir vorm OGH letztlich Recht bekommen.

Seit 2010 bin ich über die Liste des ehemaligen Bezirksvorstehers Heribert Rahdjian Bezirksrat in der Josefstadt, wo ich mich besonders für Verkehr, Öffentlichen Raum und Transparenz eingesetzt habe.

Besondere Anliegen für Wien sind mir der (soziale) Wohnbau, die Stadtplanung, die soziale Gerechtigkeit und mehr Transparenz in der Verwaltung.

Bei Wien Anders engagiere ich mich, weil ich davon überzeugt bin, dass wir nicht nur eine neue Partei brauchen, sondern auch eine neue Art Politik zu machen. Syriza in Griechenland und Podemos in Spanien haben vorgemacht, wie das gehen kann. Es muss in der Politik wieder mehr um Gerechtigkeit, Visionen und die Menschen gehen. Und weniger nur um „Wirtschaft“ „Effizienz“ und „Sachzwänge“.

Ganz wichtig ist mir, mein Privatleben vom politischen Engagement zu trennen. Deswegen dazu nur ein Satz: Ich bin 36 Jahre alt, Vater einer 3-jährigen Tochter, habe nach dem Germanistik- (abgeschlossen) und Jus-Studium (das nur zu 50%) die letzten 10 Jahre in der Werbebranche gearbeitet und wohne im 2. Bezirk.

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Profil_small_Melina #5: Melina Klaus, 47
lebt (schon immer) in Wien Leopoldstadt und einer Wochenend-WG im Burgenland, liebt die Nordsee. Stellvertretende Bundesvorsitzende der KPÖ, in der verbleibenden Freizeit Craftista und im Brotberuf Erwachsenenbildnerin in der Flüchtlingsbetreuung der Caritas

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Kandidieren und wahlkämpfen heißt für mich zu widersprechen und das Widersprechen, das existiert, zu stärken. Und dass wir das bei diesem Wahlgang in Wien in einer Allianz aus Parteien, Gruppen und unabhängigen Aktivist*innen tun, macht umso mehr Sinn & Spaß. Ich schätze die Arbeit in Kollektiven, das Suchen nach Verständigung und die Breite unserer Themen. Wir fordern mehr Demokratie und Transparenz und leben diese jeden Tag in unserem vielfältigen und offenen Bündnis.

Politik machen in Wien und in den Bezirken heißt für mich vor allem: Diese Stadt gehört uns allen! Öffentliches, kommunales, vergesellschaftetes Eigentum und Dienstleistungen ausbauen statt ausgliedern oder verkaufen! Uneingeschränkte gleiche Rechte für alle Menschen, die hier leben statt Integration! Bedingungslose soziale Sicherheit als Grundlage für Teilhabe und würdiges Leben, etwa in Form eines Grundeinkommens oder einer Energiegrundsicherung für alle Haushalte. Wir holen uns unsre Stadt zurück! Von der selbstgefälligen SPÖ und aus den Fängen von Konsum und Verwertung.

Eine andere Wahl ist möglich! Dieses nicht nur Wahl-, sondern auch Lebensmotto entlehne ich einem Zitat von Frigga Haug, deutsche Feministin und Marxistin, das ganz prinzipiell meint, dass du immer so oder auch ganz anders handeln kannst, als du es jetzt tust. Wenn auch oft nicht allein, dann auf jeden Fall im Kollektiv!

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Profil_small_Keivan #6: Keivan Amiri, 57
Taxifahrer, Organisator und Sprecher des Taxi-Streiks gegen den Akademikerball
Profil_small_Karima #7: Karima Ertl, 18
Mitglied im BundespsprecherInnenrat der Jungen Linken
Profil_small_Clemens #8: Clemens Wallishauser, 41
Squash Profi

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Ich bin der Clemens Wallishauser.

Geboren in Wien vor 41 Jahren und den größten Teil meines bisherigen Lebens habe ich mit meiner Karriere als Squashspieler verbracht. Nicht ganz ohne Erfolg und ich bin dadurch auch an viele unterschiedliche Plätze auf unserem schönen Planeten gekommen. Umso mehr weiß ich zu schätzen, dass ich in einer Stadt wie Wien leben darf. Und umso mehr müssen wir darauf achten, dass Wien auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt bleibt. Für alle – und nicht nur für eine kleine Schicht Wohlhabender.

Und damit wir das auch erreichen, muss einiges ANDAS werden und ich engagiere mich erstmals in meinem Leben auch politisch. Die Themen Wohnen, Arbeitslosigkeit brennen mir unter den Fingernägeln und seit kurzer Zeit beschäftige ich mich auch mit dem bedingungslosen Grundeinkommen und halte diese Idee für absolut zukunftsweisend. Und dann gibt’s da natürlich noch, durch meine persönliche Vergangenheit, ein für mich sehr wichtiges Thema: Die Legalisierung von Cannabis.

Ich wurde als erster Sportler Österreichs wegen „Cannabis-Missbrauchs“ gesperrt und mir wurde auch einer meiner auf sportlichem Weg gewonnener Meistertitel aberkannt. Wegen eines Doping-Paragraphen, der in Folge meiner Causa geändert wurde. Und eine Gesetzesänderung betreffend Cannabis-Gebrauchs möchte ich auch in Österreich erreichen.

Schluss mit der Kriminalisierung – Legalize it!

clemens

 

Und viele weitere Unterstützer*innen

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