Mafiöse Strukturen im gemeinnützigen Wohnbau müssen zerstört werden

Fast täglich lesen die WienerInnen neue Enthüllungen über die Selbstbedienungsmentalität der Manager im gemeinnützigen Wohnbau. Die jetzt ans Tageslicht gekommene Geschichte von Kabelwerk-Chef Peter Fleissner ist dabei nur ein weiterer Puzzlestein.

Dazu Wien anders Gemeinderatskandidat Christoph Ulbrich: “Der gemeinnützige Wohnbau ist ein einziger Sumpf von Freunderlwirtschaft und Nepotismus. Dass Fleisser jetzt von einer “unerhörten Neidgenossenschaft” spricht, ist ein Schlag ins Gesicht aller Wohnungssuchenden in Wien. “Wien anders kritisiert hingegen die Gier der Manager des “gemeinnützigen” Wohnbaus,” so Ulbrich.

Wie schon bei den Immobilien-Deals von Gemeinnützigen-Obmann Karl Wurm trägt auch diesmal Stadtrat Michael Ludwig direkt Verantwortung. Sein Ressort wusste seit einiger Zeit vom Missbrauch der geförderten Wohnung als Büro für die Privatfirma Fleissners mit mindestens 3 Mitarbeitern. Noch mehr: Die MA50 hat – so wie bei Karl Wurm auch, der im übrigen Aufsichtsrat der Kabelwerk GmbH ist – diesem Förderungsmissbrauch zugestimmt.

Nachdem Wien anders die Immobilien-Deals von Karl Wurm aufgedeckt hatte, kündigte Michael Ludwig an, “politischen Druck” zu machen. Dieser Ankündigung sind keinerlei Taten gefolgt. Im Gegenteil: Der Verband der Gemeinnützigen Bauträger hat Karl Wurm jüngst das Vertrauen ausgesprochen. “Offensichtlich sind alle politischen Ankündigungen von Michael Ludwig nichts als heiße Luft. Vielmehr scheinen Michael Ludwig und sein Ressort die mafiösen Strukturen bei den gemeinnützigen Bauträgern zu decken.”

Wien anders-Gemeinderatskandidat Christoph Ulbrich bekräftigt daher einmal mehr die politischen Forderungen von Wien anders. “Die Vergabe von geförderten Wohnungen muss endlich transparent werden. Die Gemeinnützigen Bauträger müssen eine echten Kontrolle durch den Rechnungshof unterzogen werden. Die Prüfberichte der letzten Jahre, die im Büro von Michael Ludwig unter Verschluss gehalten werden, müssen sofort veröffentlicht werden.”

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