Wien Anders blickt optimistisch dem Wahlsonntag entgegen

Aktion mit schmutzigen Windeln vor dem Rathaus – Juliana Okropiridse kritisiert Freunderlwirtschaft, Privatisierung des öffentlichen Raums und Zwei-Klassen Medizin

Wien (OTS) – Mit Aktionismus unter dem Motto „Was in Wien zum Himmel stinkt“ (Wien Anders deponierte nicht mehr ganz frische Windeln – daher mussten sich die AktivistInnen auch die Nase zuhalten) machte Wien Anders heute am Rathausplatz nochmals auf Missstände in Wien aufmerksam. Zudem legte Wien Anders das „Sofortprogramm für die ersten 100 Tage“ vor.

Juliana Okropiridse, die Spitzenkandidatin von Wien Anders, und weitere AktivistInnen kritisierten u.a. „die Intransparenz und Freunderlwirtschaft, das mangelnde Engagement von SPÖ und Grünen in sozialpolitischen Fragen, die Zwei-Klassen-Medizin, die in Wien längst Realität ist, das undemokratische Wiener Wahlrecht, die hohen Tarife im öffentlichen Verkehr und die Privatisierung des öffentlichen Raums.“

Bezüglich des Einzugs von Wien Anders in den Gemeinderat ist Okropiridse optimistisch, denn „wir erfahren viel Zuspruch. Und ich habe das Gefühl, dass viele Leute erkennen, dass es im Gemeinderat eine fortschrittliche Opposition braucht, damit SPÖ und Grüne den oft schönen Worten auch Taten folgen lassen.“