Tiere leben in Wien andas

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Ein besseres Leben für alle !

Wir wünschen uns mehr Lebensqualität, auch für die zahlreichen Tiere der Stadt. In Wien soll für alle Platz sein und wir wollen auch jenen Stadtbewohner*innen eine Stimme geben, die nicht selbst für ihre Interessen aktiv werden können.

Keine Pferdequal aus Tradition

Fiakerpferde sind bis zu 14 Stunden bei jedem Wetter, selbst bei der größten Hitze, im Einsatz. Der Trubel einer Innenstadt ist für diese Fluchttiere absolut unzumutbar, wie auch zahlreiche Unfälle zeigen – wir fordern deshalb eine Auslagerung in ruhigere Parkanlagen, ein sofortiges Verbot des Einsatzes bei großer Hitze, Verbesserungen bei den Haltungsbedingungen und eine schrittweise Re­duktion des Fahrbetriebs bis zur kompletten Einstellung.

Nein zu Pferden im Prater

Fahrgeschäfte mit lebenden Tieren sind nicht mehr zeitgemäß und setzen diese einem unzumutbaren Stress aus. Eine Vereinnahmung von Tieren zu bloßen Unterhaltungszwecken lehnen wir ab – daher fordern wir die sofortige Einstel­lung dieser zweifelhaften Attraktionen.

Jagdfreier Lainzer Tiergarten

Die Wilddichte im Lainzer Tiergarten wird durch ganzjährige Fütterung gezielt hochgehalten, damit die Abschüsse an zahlungskräftige „Sonntagsjäger*innen“ verkauft werden. Die grausamen Treibjagden finden vor allem während der sogenannten „Winterruhe“ statt, wenn Besucher*innen ausgesperrt werden – wir fordern eine Beschränkung der Fütterung auf absolute Notzeiten, die Entfernung unnötiger Gatter und ein Ende des Verkaufs von Abschüssen.

Förderung der veganen Lebensweise

Immer mehr Menschen entscheiden sich aus ethischen Motiven, aus Liebe zur Umwelt aber auch aus gesundheitlichen Gründen für eine vegane Lebensweise. Diese persönliche Entscheidung sollte respektiert werden – wir fordern, dass in allen öffentlichen Einrichtungen zumindest ein veganes Gericht angeboten wird. Die Ausbildung von Lehrlingen und die Schulung erfahrener Köch*innen in der veganen Küche soll gefördert werden.

Kinder und Tiere – Tierschutz als Unterrichtsprinzip

Kinder sollen so früh wie möglich mit dem Thema Tierschutz vertraut gemacht werden und Tiere als fühlende Wesen erfahren. Sie sollen über Verhaltensweisen und Bedürfnisse von Tieren aufgeklärt werden und lernen, wie man ver­antwortungsvoll mit ihnen umgeht – wir fordern, dass Tierschutzaspekte alters­gerecht in Kindergarten und Schule in den verschiedenen Unterrichtsfächern behandelt werden.

Mehr Freiraum für Hunde

Hundezonen sind sehr ungleichmäßig auf die Bezirke verteilt und oftmals nicht sehr groß – wir fordern größere Freilaufparks und zusätzlich eine Überprüfung, in welchen Grünräumen derzeit unnötigerweise Hundeverbot besteht.

Keine Diskriminierung von Hunderassen – Eine Chance für Tierheimhunde

Der verpflichtende Hundeführerschein für alle Personen, die mit Hunden bestimm­ter Rassen spazieren gehen, ist klar diskriminierend, schafft unnötige Vorurteile und entbehrt dabei jeder wissenschaftlichen Grundlage – wir fordern ein Schulungsangebot für alle Hundehalter*innen mit einem Anreizsystem, wie z.B. die Befreiung von der Hundeabgabe für einen bestimmten Zeitraum. Weitere Bonus­jahre sollen Menschen bekommen, die ihren Hund aus dem Tierheim holen.

Leben mit Haustieren im Senior*innenheim

Bei einem Umzug in eine Wohnung von „Häuser fürs Leben“ müssen Senior*innen, die ihr Haustier mitnehmen möchten, glaubhaft machen, dass ihr Tier auch bei Abwesenheit der Tierhalter*in gut versorgt ist – wir fordern die Förderung von Tierhaltung in Altenwohnheimen und die Unterstützung der Senior*innen bei der Betreuung ihrer Tiere.

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