Jugendprogramm

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Wir wollen‘s Wissen!

  • Freier und flexibler Zugang zu Kultur, Wissenschaft und Bildung, unabhängig von sozialer Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Keine Kürzungen der Bildungsbudgets. Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen lehnen wir ab.
  • Rasche Aktualisierung und (Wieder-)Einführung von gefragten Lehrberufen z.B. Fahrradmechaniker*in, Vegan-Koch/Köchin, …
  • Lehrpläne, die ans echte Leben angepasst sind, darauf vorbereiten und daher beispielweise erklären, welche Rechte Staatsbürger*innen haben, wie ein Steuerausgleich funktioniert und wieviel Gratisdienste im Internet wirklich kosten.

Bilden kann sich aber nur, wer nicht um seine Existenz fürchten muss. Daher wollen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen, damit jede*r ein Dach über dem Kopf und zu Essen hat.

Wir wollen mitreden!

Es ist einfacher herauszufinden, was deine Freund*innen zu Mittag essen, als was gewählte Vertreter*innen über dich entscheiden. – Wir fordern Transparenz und Mitbestimmung:

  • Daten und Fakten über aktuelle politische Geschehnisse sollen verständlich und einfach übers Internet abrufbar sein. Gleiche Rechte für alle Wiener*innen, unabhängig von der Staatsbürger*innenschaft.
  • Mehr Rechte und echte Mitbestimmungsmöglichkeiten für Schüler*innen- und Student*innenvertretungen. Politik muss einfacher, zugänglicher, jünger und nachvollziehbarer werden.
  • Die Teilnahme an politischen Aktionen wie beispielweise der Demonstration gegen die Zentralmatura soll für Schüler*innen ohne Angst vor unentschuldigten Fehlstunden oder Androhung von schlechten Noten möglich sein.

Wir wollen echte Beteiligung statt Scheinabstimmungen zur Wehrpflicht und U-Bahn Farbe. Diskussionen sollen sich um Inhalte drehen, statt um menschenverachtende Reime.

Wir wollen gerecht bezahlt werden!

  • Egal ob Mann oder Frau.
  • 12€ Mindestlohn, auch für Praktikant*innen und Lehrlinge.
  • Gegen Zwangsarbeit und ausreichende Finanzierung des Gesundheitssystems.

Der Berufseinstieg soll jungen Menschen durch gezielte Förderung erleichtert werden und dabei helfen, in klassischen Berufen des „anderen Geschlechts“ Fuß zu fassen. Wir wollen mehr Kindergärtner und mehr Ingenieurinnen, denn Männer sollen soziale und Frauen technische Berufen frei von Diskriminierung ausüben können.

Wir wollen selbstverantwortlich handeln!

Das Verbot von Cannabis kostet jährlich viel Geld, beschäftigt unnötigerweise Polizei und Justiz, kriminalisiert und bevormundet zehntausende Menschen und verbaut vielen Jugendlichen die Zukunft. Wir fordern:

  • Legalisierung von Cannabis ohne „Wenn und Aber“
  • Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen für alle Drogen (auch Alkohol und Tabak)
  • Werbeverbot für alle Suchtmittel

Jugendliche sollen informiert und selbstbestimmt über Drogenkonsum entscheiden können. Die Legalisierung von Cannabis schafft Arbeitsplätze und Lehrstellen, hilft Schwerkranken und füllt die durch Bankenrettungen geleerte Staatskasse.

Wir wollen Lebensqualität für alle!

  • Ein modernes Öffi-Netz braucht kürzere Intervalle, mehr Strecken und Querverbindungen, stellt sicher, dass auch in der Nacht niemand strandet und ist kostenlos.
  • Auch das Citybike-Netz soll ausgebaut werden, denn jede*r soll von daheim gut, schnell und umweltfreundlich durch die Stadt kommen.
  • Damit auch jede*r ein Zuhause hat, fordern wir günstige Startwohnungen für Jugendliche und Gemeindewohnungen auch für alternative Wohnmodelle wie WGs.

Lebensqualität heißt auch, öffentliche Plätze und die Natur zu erhalten. Wir sind daher dagegen, dass verbleibende öffentliche Parks und Grünflächen verkauft und bebaut werden. Schulen und öffentliche Plätze sollen nicht mit Werbung zugepflastert werden.

Wir wollen ein selbstbestimmtes Leben!

Diskriminierung darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Jede*r soll ohne Angst vor Ausgrenzung leben können, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Orientierung.

  • Offener, aufgeklärter Umgang mit Sexualität, Recht auf den eigenen Körper
  • Gratis Kondome in öffentlichen Gebäuden
  • Schwangerschaftsabbrüche auf Rezept, Schutzzonen um Ambulatorien

Alle Bewohner*innen dieser Stadt haben das Recht auf ein würdevolles Leben – egal ob Mensch oder Tier. Wir sind daher gegen Tierversuche, für Jagdverbote und setzen uns für ein zusätzliches veganes Menü am Tag in öffentlichen Kantinen ein.

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