Grüne + Falter = wohlfeile Beilagen und Klientelpolitik

Wir kommen ja aus dem Staunen nicht mehr heraus. Tatsächlich glaubten wir, dass die Grünen halt ihren Preis für die Koalition mit der SPÖ zahlen mussten, und das Werbebudget mit aufstocken mussten. So ging ihre Geschichte. Zähneknirschend und so… Tatsächlich haben sie auch etwas für sich und ihr Klientel heraus geschlagen. Nutznießer: Der Falter.

Was für die SPÖ „Österreich“ und „Heute“, das ist für die Zielgruppe der Grünen der Falter.

So liegt diesem eine 60-Seitige Beilage zum Thema Stadtplanung – finanziert von der Stadt Wien – bei. Falter-Chefredakteur Florian Klenk kündigt das mit folgenden Worten an: „Wir haben – mit finanzieller Unterstützung der Stadt Wien und auf Anregung des Grünen Planungssprechers Christoph Chorherr – eine Stadtplanungssondernummer gemacht.“

Vor 5 Jahren wären die Grünen bei so einer Geschichte die Wände hoch gelaufen. Jetzt haben auch sie das besondere G´spür‘ für Wien.

Die ganze Geschichte bringt die NZZ.  Danke dafür.

Übrigens: Wir fragen uns schon seit einiger Zeit, warum der Falter so konsequent über Wien anders nicht berichtet. Immerhin haben wir jetzt die Antwort bekommen.

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