Das Gspür der SPÖ Wien für die Freunderlwirtschaft. Wir fordern Aufklärung und politische Konsequenzen!

Bürgermeister Häupl fliegt persönlich nach Singapur, und verscherbelt von dort aus öffentliches Eigentum: Das Geländer der früheren Semelweisklinik,  damit dort eine sündhaft teuer Privatschule entsteht – und in 15 Jahren Luxuswohnungen.
Jetzt will er nichts mehr davon wissen. Der Gutachter der Stadt, der den Wert der Semmelweisklinik schätzt, ist dann auch gleich selber Käufer. Ein paar Staatsbürgerschaften und Parteispenden über dubiose Stiftungen in der Schweiz gibt es oben drauf. 

Die Wiener Zeitung hat diesen Wirtschaftskrimi recherchiert, und wir stellen jetzt politische Fragen:

1.) Wie steht die Stadt Wien, und hier insbesondere Bürgermeister Michael Häupl, zu den Betrugs- und Geldwäschevorwürfen?

2) Seit wann sind der Stadt Wien diese Vorwürfe bekannt?

3) Was waren im Jahr 2012 die Beweggründe, einzelne Pavillons auf dem Gelände soweit unter Preis zu verkaufen? Inwieweit hat die Stadt Wien von diesem Deal profitiert?

4) Welche Vorschläge hat die Stadt Wien zur sogenannten Nachnutzung des gesamten Areals?

„Besonders die Grünen sind in dieser Sache gefragt“, kommentiert auch Christoph Ulbrich: „Gefordert ist jetzt vor allem Häupls Koalitionspartnerin Maria Vassilakou. Sie muss nun zeigen, ob die Grünen – notfalls unter Auflösung der Koalition – tatsächlich saubere Politik machen oder weiterhin die strukturellen Korruption der Wiener SPÖ decken.“

 

Fotocredit: Von Peter Gugerell – Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13336162