Armut tötet!

 

Amerikanische Verhältnisse ohne Versicherungsschutz im Krankheitsfall?

Ist es das, was sich Trump-Fan Lopatka wünscht?

 

Mit dem Auslaufen der bestehenden bundesweiten Regelung bei der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) endet auch die bundeseinheitliche Krankenversicherung für Mindestsicherungsbezieher*innen.

 

Das bedeutet in vielen Fällen, dass die E-Card ihre Gültigkeit verliert und die betroffenen Menschen bei einem Arztbesuch entweder keinen Versicherungsschutz haben, oder wieder von den Sozialämtern ausgestellte „Sozialhilfeempfänger-Krankenscheine“ bei einem Arztbesuch abgeben müssen.

Diese Form der Stigmatisierung ist speziell für Arme und Ausgegrenzte eine weitere Demütigung und führt oft dazu, die eigene Gesundheit weiter zu vernachlässigen.

 

„Es ist nicht ein Mangel an Gesundheitswesen, der krank macht. Der Grund für Krankheit liegt hauptsächlich in den sozialen Unterschieden“, sagt Michael Marmot, Präsident des Welt-Ärzteverbandes. „Die etwas weniger Reichen haben schon eine geringere Lebenserwartung als die ganz Reichen, die ganz Armen haben eine geringere Lebenserwartung als die etwas weniger Armen“.

 

Überspitzt ausgedrückt heisst das: Armut tötet!

Und die Hetzer gegen die soziale Absicherung – Lopatka, Sobotka, Blümel, Gudenus, Haimbuchner & Co – sind die Handlanger dabei.

 

http://derstandard.at/2000047365433-1156/Arm-und-krankGesundheit-wesentlich-durch-Sozialstatus-bestimmt?ref=article